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Neues bei 356

Je Herbst desto bunter

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Rätselhafterweise zeigte mir Google heute Bilder, die ich über Jahre hinweg jeweils am 23.11. aufgenommen hatte. Eins davon ist dieses von 2008: meine Schwester und das damals noch unternehmungslustige Mütterlein. Sie fahren spazieren, und zur freudigen Aufregung vom Mütterlein findet sie immer wieder Feld-und Waldwege, die im Nirgendwo enden und auf denen sie dann gewandt rückwärts wieder rausfährt. Das Bild hat mich gefreut.
  *** Happy memories, thanks to Google offering me a walk down my photographic memory lane. Luisa and Mum in the car, setting off on one of their adventures on muddy country lanes. Seeing this picture made my day.


Gestern genoss ich wieder einen Kreativschub in der Küche, angeregt von Bildern einer persischen Bloggerin auf Instagram. Ich hatte alle Zutaten für dieses bunte Bulgurpilaf im Haus, und die Sonne schien, und der Tag war gerettet. ***  Yesterday I had one of those creative days in the kitchen, fuelled by pictures of Persian food on Instagram. I had al…

Kartoffeln, Grammatik und früher Abend

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Ein scheußlicher Tag. Eben ein normaler Novembertag, wie er im Buch (im Buche?) steht. Ein Tag zum Daheimbleiben, zum Lesen, Fernsehen (schön wäre es, wenn es denn irgendwas gäbe, was man sich anschauen wollte: Konjunktiv irrealis). Oder, um Experimente in der Küche durchzuführen. Gestern machte ich eine Art Wurzelgemüse-Origami, ein zufällig veganes Abendessen mit einer Riesen-Süßkartoffel und einer gelben Bete, im Ofen gebacken nach Art der Hasselback potatoes.




Hasselback geht so: Der Trick ist, einen Kochlöffelstiel vor die zu schneidende Kartoffel zu legen, damit das Messer aufgehalten wird, bevor es ganz durchschneidet. Ansonsten, salzen, Kräutlein deiner Vorliebe drüberstreuen (ich Majoran) und im Ofen backen, bis er (in Bayern hat die Kartoffel einen männlichen Artikel) weich ist. Ihr wisst sicher, dass man Kartoffeln nicht "al dente" isst!
Dazu TK-Spinat. Eigentlich gehört noch ein Spiegelei drauf, aber das habe ich vergessen. Ein bisschen was von dem Designerglanz…

Down memory lane

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Wenn Bloggern nichts Neues einfällt, haben wir über die Jahre ein Depot von Nostalgieposts angesammelt. 
Die Schuhe sind immer noch wie neu, die Strumpfhose hat trotz emsiger Stopfage das Zeitliche gesegnet.
Und ich bin gerade wieder auf der Suche nach Schuhen - das Drama!

 I have got no news for you, but here's a retro post from back in the day.
Shoes still going strong, but despite dedicated mending the tights are no more. 
Once again, I am shopping for shoes. Not much fun.

November 29, 2011
Dank einer weiteren Zahn-TÜV-Aktion durfte ich gestern keinen Kaffee und drei Tage keinen Alkohol trinken. Ich darf derzeit nur weiches Zeug ohne Kanten essen, damit die nagelneue Zahnlücke nicht beschädigt wird. Davon später.Zur Zeit ist in meinen körperlichen Ersatzteillagern ganz schön was los, gleichzeitig hängt das Mütterlein am Sauerstoff, so dass manchmal eine gewisse Konkurrenz aufkommt, wer denn jetzt das "ältere G'lump" ist von uns beiden.
Zur Belohnung - essen und…

Remembering the King of pasta and porcino

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Die meisten Leute werden heute aufstehen, frühstücken und arbeiten gehen, ohne auch nur einen Gedanken an Antonio Carluccio zu verschwenden. Aber für die von uns, die der Welt des Kochens verfallen sind, geht heute kein Weg an ihm vorbei: die sozialen Medien sind voll davon, dass er gestern gestorben ist. Ich lebte in London von 1976 bis 2001 und bekam den Wandel von kulinarischer Wüste zur Gastropub-Bewegung mit, die dazu führte, dass London - und England - zum  globalen Fressparadies wurden! 

Carluccio hat diese Bewegung zum guten Essen mitgestaltet, er hat bei den Briten eine heiße Pastaliebe entfacht, und sein Name ist  synonym für selbstgesammelte Pilze. Das Schwammerlsuchen war für Engländer nie so eine Leidenschaft wie für die Deutschen, aber inzwischen haben Restaurants, die für Frisches und Lokales stehen, ihre eigenen "forager", also Pilz- und Wildkräutersammler. Außerdem verdanken wir Carluccio via Gennaro Cotaldo auch Jamie Oliver, noch einen der die britischen …

Frisch, hübsch und nachhaltig!

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In  Hanna's Blog habe ich sie damals zum ersten Mal gesehen, dann brachte mir eine liebe Freundin welche mit: die Bienenwachstücher,  mit deren Hilfe man Plastik vermeiden kann. Ich benutze sie zum Bedecken von Flüssigem im Kühlschrank, zum Einwickeln von Teig im Gefrierfach, zum Frischhalten von angeschnittenem Gemüse, zum schützenden Abdecken und und und. Vor allem im Gefrierfach sind sie super, weil eben kein Plastik mit dem Essen in Kontakt kommt.
Man kann sie heiß abwaschen, auch mit einem Tropfen Biospülmittel.

Und hübsch sind sie auch noch.

Danke liebe Tr. aus A. !



Zur Zeit habe ich wenig Platz im Kopf zum Bloggen, schaut rein bei Instagram wenn ihr schnell was sehen möchtet, oder lest gerne auch meine alten Posts von vor einem, zwei, drei.... Jahren.

Ihr könnt in der Suchfunktion jedes noch so obskure Wort eingeben, es wird gefunden.

Bis demnächst!



I recently discovered beeswax wraps to keep food fresh and even freeze it. Highly recommended for wrapping, covering, freezi…

10 Gründe, warum man den Herbst lieben könnte

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- Mais weg! Aussicht ist wieder da!   *** All the corn has been harvested - the view is back - Kreativität breitet sich aus  ***  Eruptions of creativity- Kuchen backen
z.B.  Baisers mit Maronensahne

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bake meringues with chestnut puree



.... und natürlich jetzt viel Apfelkuchen 

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apple tarts are now in season
- Oder einfach Kuchen essen   *** or just eat some cakez.B. von der französischen Patisserie Amandine in Münchner Westend - ins Kaffehaus gehen  *** visit cafés - Küchenexperimente machen  ***   Experiments in the kitchenJapanisches Omelette

Gratin von Süßkartoffeln, Butternutkürbis und Kartoffeln mit in Scheiben geschnittenem Knoblauch, Chili (Pul Biber vom türkischen Laden) und viel Olivenöl *** Sweet Potato, potato and butternut squash gratin with sliced garlic, chili flakes and lashings of olive oil









Dutch baby oder Popovers heißen diese gebackenen Pfannkuchen. Gibt's in süß oder wie hier mit Kräutern
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Meine kleine Welt

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Heuler der Woche: "Mir gefällt der Name Jamaika nicht - das passt nicht zu Deutschland". Wie plump kann man sich durchs populistische Hintertürchen einschleichen? Geht's noch blöder als der S****?(ein Reim der mir spontan einfiel).
Ich würde sehr gerne in einer Welt leben, in der solche Menschen mal ausgiebig Urlaub machen - z.B. in Jamaika, ein bisschen chillen und geheilt wieder in ein buntes, lustiges, gar nicht von Ängsten gebeuteltes Deutschland kommen.
Man kann sich ja nur noch in Utopien retten. Das Kind meiner spanischen Freundin sah einmal einen Stierkampf im Fernsehen, der Stier wurde getötet. Der Bub war völlig entsetzt, als ihm erklärt wurde, dass dies der Zweck des Stierkampfs sei - der Stierkämpfer muss siegen. "En mi pequeño mundo el toro gana", sagte er: „in meiner kleinen Welt siegt der Stier!”


Meine eigene kleine Welt würde ich mir auch gern schöner vorstellen, und ein paar Ideen könnte ich schon beitragen. Mal abgesehen vom Offensichtlichen…

Rumfort de luxe

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Ich liebe den Herbst, jetzt wo er warm und sonnig und lichtdurchflutet ist.
Und ich liebe Pasta. Die letzten Abende habe ich gesellig mit meinem Smartphone auf dem Sofa gelegen und mich auf youTube durch Pasta- und sonstige Nudelrezepte - von Poori bis Momo bis Bao bis Macheroni - durchgeklickt. Erstaunlich, wie überall in der Welt geschickte, erfahrene Frauenhände fantastische Gebilde aus Mehl und Wasser zaubern -  hin und wieder ist auch mal ein Ei dabei, oder eine Prise Hefe. Aber es sind die Formen die ich so mag: Das Krendeln von Teigtaschen und das Formen zieht sich durch alle Kulturen von Nepal bis Kärnten.
Hier ein schönes Krendelbeispiel aus Süditalien!
In Italien wird der Teig um Eisenstangerl gewickelt für Macheroni, mit einem Bleistift gerundet und über ein geriffeltes Brettchen gezogen für Garganelli, und jetzt bin ich gerade scharf auf Strozzapreti und Trofie.
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The glorious late autumn we are having is making me want to cook new things - and the thing I love best i…